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Archive for the ‘Ghosts’ Category

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GHOST

AND ITS DOG

German is a great language; for example “Gassi gehen” (to walk the dog). You won’t find anything comparable in any other language (as far as I know). “Gasse” is a tiny, narrow street… which means: one can’t “go Gassi” in Prenzlauer Berg, because there are no “Gassen”. That’s probgably why there’s dog shit all over the place…

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Von umflorten Berges Kimme

Dröhnt hernieder wie Gericht

Eines Rufers dunkle Stimme

Hört sie oder hört sie nicht.

Krypte Kaiserlicher Gnaden,

Dir entsteigen, Schicht auf Schicht,

Heiligen Reichs verweste Schwaden.

Ahnt sie oder ahnt sie nicht.

Über die vertraute Heide

Fährt ein gelb und fahles Licht.

Tages Anbruch? Tages Scheide?

Seht es oder seht es nicht.

Auf dem lang entseelten Meere

Eine schwarze Barke sticht

In das Starre, glanzlos Leere,

Eine Barke, lang in Sicht.

Heisst sie Ausfahrt? Heisst sie Kehre?

Fragt die Barke, fragt sie nicht.

Dumpfen Aufschalgs aus dem Äther

Fallen Vögel bunt und dicht

Auf die Grabstatt eurer Väter.

Rührt sie oder rührt sie nicht.

All den brachen Lärm der Gasse

Überschrillt ein irrer Wicht:

Lieb ist Gift! Wer Mensch ist, hasse!

Scheucht ihn oder scheucht ihn nicht.

Weiter! Weiter! Bis vor Grauen

Steinern Herz im Leib zerbricht

Unter bösen Feindes Klauen.

Spürt ihn oder spürt ihn nicht –

Karl Wolfskehl

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A collection of Prenzlauer Berg ghosts, found at Ballhaus Ost, Prater, Oderberger Straße, Pappelallee:

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I just finished two little Zombie films. First one gives you an impression of one week ago Zombie Walk Berlin. Music is BAUHAUS “Bela Lugosi’s dead.” And the second one is a TV commentary about Zombie behaviour. Material is taken out of Romero’s “Dawn of the dead.” Enjoy!

AND THE DEAD SHALL RISE AND WALK THE EARTH (Lucio Fulci)

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Die einzelnen Symptome waren zunächst nur verwirrend: als durchschnittlich unorganisierter Prenzlauer Berger ist man gewohnt, sich um das Auseinanderhalten der Wochentage keine Gedanken machen zu müssen. Bislang hatte es keine Auswirkungen, wenn man am Sonntagmorgen feststellte, dass Sonntagmorgen ist , das Kind schreit und man keine Milch mehr im Kühlschrank hat. Dann ist man eben, wie ich neulich, um die Ecke zum Vietnamesen getapert und hat eingekauft – vor ca. 4 Wochen wäre ich dort aber im morgendlichen Tran beinahe gegen den heruntergelassenen Rolladen gedonnert. Es war ein Schock – man rechnet ja ständig mit allerhand, aber wirklich nicht damit dass der Vietnamese geschlossen hat. Ich habe herausgefunden, dass all die Spätkaufs, Kioske, was-immer-Läden, die bislang für die Feiertagsversorgung zuständig waren, dafür jetzt eine Lizenz beanatragen müssen und diese nur bekommen, wenn sie nachweisen können, dass sie Reisebedarf (?????) anbieten. Aha…. Jetzt hole ich die Milch also immer schon Samstag. Als ich vor zwei Tagen wieder mal beim nettten Vietnamesen vor der Kasse stand, merkte ich schon, dass er irgendwie abgelenkt war, Er schielte immer wieder auf ein Stück Papier, das er mir schließlich vor die Nase legte, mit der Bitte, ich möge ihm doch erklären was das solle, er verstehe es nicht, Deutsch lesen falle ihm eben schwer. Es war ein Aufruf an alle Gewerbetreibenden im Kiez, doch bitte die neue Marketingkampagne zu unterstützen, die die Schönhauser Allee zwischen U-Bahnof Eberswalder Straße und dem U-Bahnhof Schönhauser Allee zur “Flaniermeile”, also zum Vorzeigeviertel im Bezirk Pankow machen will. Ich habe mich bemüht, das dem netten Vietnamesen so zu vermitteln, worauf er mich skeptisch ansah: “Schönhauser Allee – schöner machen?” Ich nickte. Darauf er: “Schöner immer gut, oder?” Und genau da habe ich meine Zweifel, spätestens seit dann folgendes Schreiben vom Berzirksamt Pankow, Abteilung Öffentliche Ordnung, im Briefkasten lag: Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, in der Pappelallee wird seit Jahren quer auf dem Gehweg geparkt und dabei nicht selten mehr als Dreiviertel der Gehwegfläche in Anspruch genommen. Die 2 bis 3m breiten Gehwegplatten, die eigentlich für Fußgänger als Lauffläche vorgesehen sind, werden einfach zugestellt. Damit ist der Gehweg für Fußgänger, für Eltern mit Kinderwagen, für Mobilitätsbehinderte nicht nutzbar. Im Gegenteil, an manchen Stellen muss man sich an die Hauswand quetschen. Durch die so abgestellten Autos wird überdies die Bausubstanz des Gehweges immer mehr beschädigt, die reguläre Reinigung durch die BSR ehreblich behindert und an manchen Stellen verwahrlost die Straße sichtbar. Die derzeitige Parkordnung trägt also zu einer deutlichen Abwertung des gesamten straßenräumlichen Erscheinungsbild bei. Diese Situation ist unhaltbar un muss dringend verbessert werden. Ich habe mich deshalb entschlossen, das Gehwegparken aufzuheben und stattdessen – genauso wie in der Kastanienallee und auch in den oberen Bereichen der Pappelallee – nur das Längsparaken entlang des Bordes anzuordnen. Ehe Sie sich jetzt aufregen: Natürlich ist mir die Parkraumsituation in Prenzlauer Berg bekannt. Mir ist aber auch bewusst, dass es in einem solch dicht genutzten innerstädtischen Gebiet gar nicht möglich sein kann, möglichst allen einen wohnungsnahen Parkplatz auf der Straße zur Verfügung zu stellen. Es kann daher nur Ziel sein, nur soviel öffentliche Parkplätze aufrecht zu erhalten, wie es die anderen wichtigen Ansprüche (z.B. sicheres Radfahren, angenehmes Zufußgehen, eine aufenthaltsfreundliche Straßenbahnhaltestelle, vekehrssicheres Überqueren, das Be- und Entladen) gerade noch zulassen. In der Abwägung zur Schaffung von mehr Lebensraum für alle Nutzer der Straße und dem Parkdruck komme ich zu der dargestellten Entscheidung und bitte hierfür um Ihr Verständnis. Die Änderung der Parkordnung und die damit einhergehende Reperatur der Gehwegflächen wird im April dieses Jahres durchgeführt. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Jens-Holger Kirchner All diese Symptome zusammengenommen ist klar, woher der Wind weht: Aus dem alten Westen. Bundesrepublikanische Spießigkeit und Regulierungswut haben den Prenzlauer Berg erreicht. Offenbar hat sich Herr Jens-Holger Kirchner vom Bezirksamt Pankow von der “Unser Dorf soll schöner werden” Kampagne aus dem Jahre 1961 inspirieren lassen. Von Altenvalbert lernen heißt die Situation im Prenzlauer Berg in den Griff bekommen. Auf den beleidigenden Brief, den meine Freundin Conny darauf hin an Jens-Holger Kirchner schrieb, bekam sie folgende Antwort: Sehr geehrte Frau Wiese, das Bürgerschreiben vom 26. März 2008 hat ganz unterschiedliche Reaktionen bei den Anwohnern hervorgerufen. Herr Kirchner möchte aus diesem Grund am 09. April – 19.00 Uhr in der Pappelallee 74 (auf der Grünfläche) ein Bürgergespräch anbieten und Sie dazu einladen. Mit freundlichen Grüßen Anke Pätzold Referentin Bezirksamt Pankow von Berlin Abteilung Öffentliche Ordnung Darßer Str. 203 13088 Berlin Tel : 030/90295-8553 Fax: 030/90295-8537 <mailto:anke.paetzold@ba-pankow.verwalt-berlin.de>

Wir werden da sein, Herr Kirchner. Verlassen Sie sich drauf!

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A terrible dream

I know two different types of dreams: the ones which aren’t more like a visual rustle inside my head, bits and pieces of something which is just a little bit more than nothing. They are faint, they don’t make sense and they are forgotten as soon as I wake up. The second type of dreams is different and very rare, maybe I had five of these dreams in my whole life. The images inside my head are of an almost movie like quality, there’s a sort of narrative, almost a story and I wake up shocked and confused and rememeber every bit I dreamed.Prater Last night I had one of these dreams: I was sitting in a bus. The driver went very fast although the street was only a sandy track. He was laughing and joking all the time. Suddenly the road went down very steeply, everybody inside the bus was screaming. I looked out of the window and saw a road going parallel to ours. There was a lake, so the road ended as a mole. I saw a huge pole right at the end of the mole. Wrapped around the pole and badly damaged a huge piece of metal: the complete left side of a car as I recognized now. There must have happened a bad accident. Nothing to see of the rest of the car. The bus driver stopped the bus. Nobody said a word. We all watched a small yellow car (one of the new Fiat 500) stopping on the mole. The doors openend. Than our bus driver stepped on the gas and I saw three men – probably the guys who were sitting in the fiat – running after us. One of the guys, he was around 50 screamed all the time in french: ” al’ ecole!! al’ ecole!!!” which means “to school” but I understood immediatlely that he meant “help!” So I answered him in German, tried to calm him down and said him that he could speak German, because everybody on the bus was German. He turned to the other guy who now has reached the bus as well, about the same age, German too, and said to him in fluent French: “After having spoken French for so long it will be nice to speak some German, wouldn’t it?” They both laughed. I looked at them unbelievingly. It was the typical behaviour of Germans in foreign countries: they have to tell everybody that they know the contry the language and it’s people best. Than they started to talk German to us and asked us for help.

When we reached the mole the car wreck gets pulled out of the water. It’s a grey Opel which looks really bad. The mole has turned into a huge esplanade. On the right hand side I see the two victims of the car crash. They are wrapped in two identicals plankets, brown with leaves and trees on it, even their heads are covered. Obviously ambulance isn’t there yet. One of the victims is motionless the other one is moving convulsively. There’s a woman lying next to the moving one. She holds here right arm tight around the planket and tries to comfort the person under the planket: “Help is coming soon.” Where the victim’s had is supposed to be, the planket is soaked with blood. A black hat lies on the ground between the two victims. I walk on. Suddenly I’m on my own in the middle of a huge industrial plant.


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