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Posts Tagged ‘Gesellschaft’

There is an invisible frontier between “rich” Prenzlauer Berg and “poor” Wedding. Only on summer weekends members of Wedding’s turkish community cross the borderline to gather in Mauerpark for picnic. For the people living in Prenzlauer Berg there’s no reason ever crossing the border to Wedding. Now “Gated community Prenzlauer Berg” offers guided tours to explore wild wild Wedding. Tomorrow, July 12 guided bicycle tours at 2pm and 4pm and a special tour at 1pm, also by bike, guided by “real Wedding kids” of social project “Route 65“will start from Gleimtunnel which connects the two quarters. See the whole program here. It definitely will be an adventure for everyone living in Prenzlauer Berg. See also post “we want more farmers.”

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DIE MACHT IST MIT IHNEN

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Das ist jetzt wirklich das Allerletzte zum Thema SCHWABEN IM PRENZLAUER BERG (für mehr Lesekomfort bitte anklicken):

Hier eines der Originalplakate, die überall im Prenzlauer Berg zu finden waren. Ausführlich erläutert vom Reifenwechsler. Mir bleibt dazu nur, ohne Genugtuung festzustellen, dass der Prenzlauer Berger mit seiner Analyse des Falles absolut richtig lag: Die Schwaben im Prenzlauer Berg wenden die im Kalten Krieg erprobte STRATEGIE DER SPANNUNG an, um den Kiez unter ihre Kontrolle zu bringen. Oben steht es Schwarz auf Weiß. Ähnlich ist es übrigens vor einiger Zeit bereits den Badenern ergangen.

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Seit Henning Sußebach im mittlerweile legendären Bionade Bierdermeier ZEIT Artikel vom November 2007 über die Prenzlauer Berger (Porno-Schwaben, Spießer, fiese Menschen-die-kein-gespritztes-Obst-vom netten-Türken-kaufen-wollen, etc.) hergefallen ist, hat sich der Eindruck etabliert, dass der Prenzlauer Berg Berlins Problembezirk Nr.1 ist: Mütter, die sich um das Wohl ihrer Kinder kümmern und ihnen Biobrei einflößen – furchtbar! Familien, die aus irgendwelchen finsteren Gründen genug Geld haben, um sich Eigentumswohnungen zu kaufen – ekelhaft. Menschen, die Wert auf ihre Ernährung legen – bäh! Und die von Natur aus selbstkritischen Prenzlauer Berger stimmen fröhlich und masochistisch mit ein – ja es ist schon schlimm: das wirkliche, echte, kernige und viel ehrlichere Leben tobt an uns vorbei. Mit Neid schielt man nach Neukölln, wo sich zum Beispiel der Schockwellenreiter mit den wirklich ehrlichen Dingen auseinandersetzen darf. Was, wenn das Hauptproblem des Prenzlauer Bergs die Dichte der hier lebenden Medienmenschen ist, die sich gerne mit sich selbst beschäftigen und versuchen, die Ergebnisse der Selbstexpertise griffig zu formulieren. Schau mer mal, womit sich Henning Sußebach journalistisch sonst noch auseinandersetzt: In “Das Tollste und seine Tücken” damit , wie er sich als Papa so fühlt, und in “Bringt Puschen mit” schreibt er über die Grundschule seiner Tochter. Was, wenn Herr Sußebach einfach Blech geredet hat und wir alle selbstverliebt genug sind, um mit Verve darauf einzusteigen und im Ernst zu glauben, dass wir im Prenzlauer Berg wirklich wichtige Probleme haben. Das Problem im Prenzlauer Berg ist, dass wir hier alle ein bisschen Sußebach sind. Es gibt sogar Menschen, die ein ganzes Blog auf diesem Problem aufbauen -:) (siehe About und posts: Die Schwaben, Do we need new class hatred? Identity Problems und We want more farmers) Die Lösung für den Problembezirk Prenzlauer Berg heißt: einfach mal über den Tellerrand schauen.

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Die Geschichte der Städte des Abendlands ist durchzogen von gewalttätigen Episoden, Schrecknissen oder Aufständen, bei denen es um Familienehre, Beteiligung an den Magistraten oder um Arbeitsbedingungen ging. In diesen Kämpfen geraten vor allem Magnaten und niederes Volk aneinander, stehen sich in Italien von Klans beherrschte Parteien gegenüber. In den großen Städten Flanderns arten sie in wahre Klassenkriege aus, geprägt von Massakern, Vertreibung und Zerstörung… Mit der Niederlage der kleinen Leute enden die Spannungen nicht, die sich hie und da in kurzen Schreckenstaten entladen, aber fast dauernd in hatnäckigen “atomisierten” Kämpfen zum Ausdruck kommen, die sich in den Gerichtsakten kaum von normaler Delinquenz unterscheiden lassen… Bleiben also vielen Städtern, auch wenn sie Zeiten anhaltender und schwerer Spannungen durchmachen, die Schrecken des Aufstands und seiner Unterdückung erspart, so müssen sie fast täglich mit einer Atmösphäre der Gewalttätigkeit umgehen.

(Jacques Rossiaud “Der Städter” in “Der Mensch des Mittelalters”, Jacques Le Goff (Hrsg.) Magnus Verlag, Essen, 2004)

Fotos taken on crimes scenes Kastanienallee and Schönhauser Allee Arcaden


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In my post “foot washing against social injustice” I was wondering what religion could contribute in trying to solve the increasing problem of social injustice. And what about Anarchy? Let’s see what Edoardo Sanguineti (see post “Do we need new class hatred”) has to say about the “idea of Anarchy”:

Sanguineti considers the idea of Anarchy “the most innovative idea of bourgeois times (età borghese)” and says the principle of Anarchy was “to try to do something to feed the disorder (alimentare il disordine) of the world concerning a modification of reality and therefore to refuse a certain order of classes (ordine di classe)”. “Everybody is working on a sort of collective undertaking (impresa colletiva), on the refusal of the existing order (ordine costituito)” Concerning arts and literature he defines Anarchy as ” working together on the complete works of mankind.”

Isn’t it fascinating to watch this old Gentleman-Anarchist at work? (video was shot in September 2006 at Feltrinelli library Mantua). If all Anarchists would be like him “collective undertaking” would be a great thing. But, unfortunately, they are not:

Foto was taken during Actiondays demo on Helmholtzplatz

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… ist nicht Wien (Entwarnung also für die Deutsche Nationalelf) oder Amstetten; der gefährlichste Ort Österreichs ist laut dem Kärntner Nationalratsabgeordneten und stellvertetenden FPÖ-Bundesparteiobmann Karlheinz Klement “die weibliche Gebärmutter”, meldet DIE PRESSE in ihrem Artikel FPÖ:”Homosexualität ist eine Kultur des Todes” vom 14.06.2008. (Besonders spannend sind die Kommentare zum Artikel aus denen ohne Zweifel hervorgeht: Der gefährlichste Ort ist Österreich).

Entdeckt vor dem Hecht-Club, Prater in der Kastanienallee, Prenzlauer Berg

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