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Posts Tagged ‘Schwaben-Hatz’

Choriner Straßenfest 2008 was a typical Prenzlauer Berg event:

A LOT OF KIDS

THE GRINBERG METHOD FOR THEIR PARENTS:

AND SPECIAL EFFECTS FOR TOP-ACTS:

Big surprise: one of the top acts actually came from Wedding: “Brauseboys – Die Leseshow aus dem Berliner Wedding“. See also their blog “browserboys“. So in the end there was a lot of traffic crossing the border between Wedding and Prenzlauer Berg this July 12.

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There is an invisible frontier between “rich” Prenzlauer Berg and “poor” Wedding. Only on summer weekends members of Wedding’s turkish community cross the borderline to gather in Mauerpark for picnic. For the people living in Prenzlauer Berg there’s no reason ever crossing the border to Wedding. Now “Gated community Prenzlauer Berg” offers guided tours to explore wild wild Wedding. Tomorrow, July 12 guided bicycle tours at 2pm and 4pm and a special tour at 1pm, also by bike, guided by “real Wedding kids” of social project “Route 65“will start from Gleimtunnel which connects the two quarters. See the whole program here. It definitely will be an adventure for everyone living in Prenzlauer Berg. See also post “we want more farmers.”

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DIE MACHT IST MIT IHNEN

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Das ist jetzt wirklich das Allerletzte zum Thema SCHWABEN IM PRENZLAUER BERG (für mehr Lesekomfort bitte anklicken):

Hier eines der Originalplakate, die überall im Prenzlauer Berg zu finden waren. Ausführlich erläutert vom Reifenwechsler. Mir bleibt dazu nur, ohne Genugtuung festzustellen, dass der Prenzlauer Berger mit seiner Analyse des Falles absolut richtig lag: Die Schwaben im Prenzlauer Berg wenden die im Kalten Krieg erprobte STRATEGIE DER SPANNUNG an, um den Kiez unter ihre Kontrolle zu bringen. Oben steht es Schwarz auf Weiß. Ähnlich ist es übrigens vor einiger Zeit bereits den Badenern ergangen.

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Seit Henning Sußebach im mittlerweile legendären Bionade Bierdermeier ZEIT Artikel vom November 2007 über die Prenzlauer Berger (Porno-Schwaben, Spießer, fiese Menschen-die-kein-gespritztes-Obst-vom netten-Türken-kaufen-wollen, etc.) hergefallen ist, hat sich der Eindruck etabliert, dass der Prenzlauer Berg Berlins Problembezirk Nr.1 ist: Mütter, die sich um das Wohl ihrer Kinder kümmern und ihnen Biobrei einflößen – furchtbar! Familien, die aus irgendwelchen finsteren Gründen genug Geld haben, um sich Eigentumswohnungen zu kaufen – ekelhaft. Menschen, die Wert auf ihre Ernährung legen – bäh! Und die von Natur aus selbstkritischen Prenzlauer Berger stimmen fröhlich und masochistisch mit ein – ja es ist schon schlimm: das wirkliche, echte, kernige und viel ehrlichere Leben tobt an uns vorbei. Mit Neid schielt man nach Neukölln, wo sich zum Beispiel der Schockwellenreiter mit den wirklich ehrlichen Dingen auseinandersetzen darf. Was, wenn das Hauptproblem des Prenzlauer Bergs die Dichte der hier lebenden Medienmenschen ist, die sich gerne mit sich selbst beschäftigen und versuchen, die Ergebnisse der Selbstexpertise griffig zu formulieren. Schau mer mal, womit sich Henning Sußebach journalistisch sonst noch auseinandersetzt: In “Das Tollste und seine Tücken” damit , wie er sich als Papa so fühlt, und in “Bringt Puschen mit” schreibt er über die Grundschule seiner Tochter. Was, wenn Herr Sußebach einfach Blech geredet hat und wir alle selbstverliebt genug sind, um mit Verve darauf einzusteigen und im Ernst zu glauben, dass wir im Prenzlauer Berg wirklich wichtige Probleme haben. Das Problem im Prenzlauer Berg ist, dass wir hier alle ein bisschen Sußebach sind. Es gibt sogar Menschen, die ein ganzes Blog auf diesem Problem aufbauen -:) (siehe About und posts: Die Schwaben, Do we need new class hatred? Identity Problems und We want more farmers) Die Lösung für den Problembezirk Prenzlauer Berg heißt: einfach mal über den Tellerrand schauen.

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In my post “foot washing against social injustice” I was wondering what religion could contribute in trying to solve the increasing problem of social injustice. And what about Anarchy? Let’s see what Edoardo Sanguineti (see post “Do we need new class hatred”) has to say about the “idea of Anarchy”:

Sanguineti considers the idea of Anarchy “the most innovative idea of bourgeois times (età borghese)” and says the principle of Anarchy was “to try to do something to feed the disorder (alimentare il disordine) of the world concerning a modification of reality and therefore to refuse a certain order of classes (ordine di classe)”. “Everybody is working on a sort of collective undertaking (impresa colletiva), on the refusal of the existing order (ordine costituito)” Concerning arts and literature he defines Anarchy as ” working together on the complete works of mankind.”

Isn’t it fascinating to watch this old Gentleman-Anarchist at work? (video was shot in September 2006 at Feltrinelli library Mantua). If all Anarchists would be like him “collective undertaking” would be a great thing. But, unfortunately, they are not:

Foto was taken during Actiondays demo on Helmholtzplatz

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Die Schwaben-Hatz im Prenzlauer Berg geht in die nächste Runde. Nachdem an einigen Stellen Plakate aufgetaucht sind mit der Aufschrift: SCHWABEN IN PRENZLAUER BERG, spießig, überwachungswütig… WAS WOLLT IHR EIGENTLICH HIER?, ist der innerkulturelle Clash sogar in überregionalen Medien Thema:

“Schwaben-Hatz im Prenzlauer Berg” titelt Welt online.

“Schwaben-Hatz im Prenzlauer Berg “ – diesmal, leicht variiert, von der Berliner Morgenpost.

“Mach meinen Schwaben nicht an” sagt die Berliner Zeitung.

Was allen etablierten Medien gemein ist: die Schuldigen sind bereits ausgemacht. Hinter der Aktion stehen “die Autonomen” – die Berliner Zeitung stellt sogar fest, dass sie sich “als Gedankengeschwister des Neofaschismus offenbaren.” Soviel zu den “etablierten Medien”. Nun wäre es doch laut Selbstverständnis Aufgabe der Blogs darüber aufzuklären was hier tatsächlich stattfindet. Also schau mer mal:

Bei Ghost Dog wird “diskutiert” (Beispiel für einen Diskussionsbeitrag: “hehehe”)

Der Reifenwechsler rückt die Dinge gerade: “Ich habe ein Problem mit Leuten die ihre Dorf- und Kleinstadtmentalität überhelfen(!) wollen. Da versteh ich wirklich keinen Spaß mehr. Mit Schwaben hat das nichts zu tun.”

Essenistfertig diagnostiziert eine “erste kreative Form des Protests”. Kommentiert wird auch; z.B: “Naja, aber du musst halt auch sehen, dass es wirklich viele Süddeutsche hier gibt. Ich jedenfalls kenn mehr Süddeutsche als einem lieb sein kann.”

Meine Herren! Ist das die kritische “Gegenöffentlichkeit”? Durchschaut wirklich keiner was hier abläuft? Wenn es irgendwo ein Lehrbeispiel für die STRATEGIE DER SPANNUNG gibt, dann bei der vermeintlichen Schwaben-Hatz. Ich zitiere aus dem Wikipedia Artikel zum Thema:

Die Strategie der Spannung (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff, vom ital. strategia della tensione) ist ein Oberbegriff für einen Komplex aus zielgerichteten, verdeckten Maßnahmen zur psychologischen, gesellschaftlichen oder politischen Destabilisierung oder Verunsicherung einer Bevölkerungsgruppe, einer Region oder eines Staates durch Mitglieder einer nationalen bzw. globalen agierenden Elite…

Das hervorstechende Merkmal einer Strategie der Spannung ist die Schaffung eines Klimas der Verunsicherung und Angst in der Zivilbevölkerung. Die Wahrnehmung der Schuld an absichtlich inszenierten oder indirekt geförderten Verbrechen wird durch geheimdienstliche oder konspirative Methoden wie Desinformation, Streuung entsprechender Gerüchte und Fälschung von Beweisen auf eine bestimmte politische oder ethnische Gruppe gelenkt. Deren Diskreditierung bzw. politische und moralische Schwächung stellt üblicherweise eines der Hauptziele der Strategie dar. Ein weiteres Ziel ist die Induzierung des Wunsches nach einer “starken Hand” bzw. die Stärkung der Toleranz für repressive Maßnahmen des Staates (Einschränkung von Bürgerrechten, verstärkte Überwachung, Anti-Terror-Maßnahmen)…

Den vollständigen Wikipedia Artikel findet ihr hier. Im akuten Fall heißt das: Die Schwaben – sehr wahrscheinlich eine Allianz aus Stuttgarter Gastronomen, Immobilienhaien und Baulöwen (SCHWABEN SIND TIERE!!!) – haben die Plakate selbst geklebt. Sie nutzen ihre Kontakte zur konservativen Presse (WELT, Berliner Morgenpost (SPRINGER!), die sofort darauf anspringt und die Autonomen beschuldigt. Der Plan ist, die Bestrebungen der Autonomen zu diskreditieren und eine Schwaben freundliche Stimmung in der Öffentlichkeit zu schaffen – um dann freie Bahn zu haben und den Prenzlauer Berg endgültig zu gentrifizieren. (Siehe hier meinen Film zum Thema http://www.youtube.com/watch?v=i8C3FRyq0Jg und posts “Do we need new class hatred?” und “Identity problems)

ABER WIR LASSEN UNS NICHTS VORSCHAUKELN!

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